ARBEITSERLAUBNIS

Zur Beschäftigung von ausländischen Arbeitern in der Türkei muss eine „Arbeitserlaubnis“ eingeholt werden. Anträge für die Erteilung von Arbeitserlaubnissen werden beim Ministerium für Arbeit und Sozialversicherung mit einer „Referenznummer“ gestellt, die von türkischen Vertretungsstellen im Ausland eingeholt werden muss.

Ausländer, die über eine Aufenthaltserlaubnis in der Türkei mit einer Gültigkeitsfrist von mindestens 6 Monaten verfügen (mit Ausnahme von Aufenthaltserlaubnissen zu Bildungszwecken {akademisches Studium}), können ihren Antrag direkt beim Arbeitsministerium stellen. Für Ausländer, die diese Kriterien erfüllen, ist die Einholung eines „Arbeitsvisums“ nicht erforderlich.

Der Antrag muss vom Arbeitgeber mit Wohnsitz in der Türkei gestellt werden, der unter Prüfungspflicht durch das Ministerium folgende Kriterien erfüllen muss:

  • 5 (fünf) Türkische Angestellte pro jeden einen ausländischen Arbeiter,
  • Einbezahltes Kapital von mindestens TL 100.000 TL, oder
  • Jahresumsatz von mindestens TL 800.000, oder
  • Jährlicher Export von mindestens US$ 250.000,
  • Der dem Arbeitnehmer zu zahlende Lohn muss für die vom ausländischen Arbeitnehmer durchzuführenden Arbeiten angemessen sein.

Mioseta prüft und bewertet die Unterlagen des Arbeitgebers und des Ausländers vor dem Antrag und unterrichtet den Antragsteller über die Zulässigkeit des Antrags. Der Antrag erfolgt nach einer eingehenden Besprechung einer möglichen positiven oder negativen Entscheidung anhand der Bewertungsergebnisse.

Der erste Antrag wird für 1 Jahr gemacht. In den folgenden Jahren kann die erhaltene Erlaubnis um 2 oder 3 Jahre verlängert werden, sofern der Arbeitgeber unverändert bleibt.

Wie wird der Antrag gestellt?

Mioseta vereinbart im Auftrag des Ausländers einen Online-Visumtermin. Daraufhin muss Ausländer am vereinbarten Tag zur vereinbarten Stunde beim türkischen Konsulat erscheinen, das sich im Land befindet, dessen Bürger der Ausländer ist oder in dem der Ausländer seinen dauerhaften Wohnsitz hat, und dort mit der durch Mioseta an den Ausländer vermittelten Akte  seinen Antrag auf ein „Arbeitsvisum“ einreichen.

Daraufhin wird dem Ausländer durch das Konsulat eine Referenznummer erteilt. Mit dieser Referenznummer wird dann von Mioseta  in der gesetzlich vorgeschriebenen Frist ein Antrag auf „Arbeitserlaubnis“ beim Ministerium gestellt.

Verfahrensschritte:

Antrag auf Arbeitsvisum (Türkisches Konsulat):

01

Ausländer, die über keine Aufenthaltserlaubnis in der Türkei mit einer Gültigkeitsfrist von mindestens 6 Monaten verfügen, müssen ihren Antrag bei einem türkischen Konsulat in jenem Land stellen, dessen Bürger der Ausländer ist oder in dem der Ausländer seinen dauerhaften Wohnsitz hat. Bis dieses

02

Antrag auf Arbeitserlaubnis (Arbeitsministerium):

Mit der Referenznummer, die dem Ausländer zum Zeitpunkt seiner Antragstellung beim türkischen Konsulat erteilt wird, beantragt Mioseta in der gesetzlichen Frist die Erteilung einer „Arbeitserlaubnis“ beim Ministerium. Die Erteilung einer Genehmigung dauert ca. 4 Wochen.

Verarbeitung des Arbeitsvisums in den Reisepass:

03

Nach Genehmigung der Arbeitserlaubnis muss der Ausländer sich innerhalb von 30 Tagen beim Konsulat melden, bei welchem der Antrag auf Erteilung eines Arbeitsvisums eingereicht wurde, und die zur Erteilung eines solchen Visums gesetzlich erforderlichen Gebühren bezahlen, so dass das Arbeitsvisum in seinen Reisepass verarbeitet werden kann.

04

Versicherung der Ausländers:

Es ist eine gesetzliche Verpflichtung, dass der Ausländer nach der Genehmigung der Arbeitserlaubnis (oder im Falle von Anträgen im Ausland, nachdem der Ausländer in die Türkei einreist) sofort in die Sozialversicherung eingetragen wird und seine Adresse beim zuständigen Standesamt innerhalb von 20 Tagen registriert wird.

Mehrmalige Ein- und Ausreisemöglichkeit innerhalb der Gültigkeitsfrist (1 Jahr beim ersten Antrag). Der Antragsteller darf während der Gültigkeitsfrist im Land legal arbeiten.

Verpflichtung der Sozialversicherung. Das Mindestgehalt, das einem Ausländer bei der Beantragung eines Sachverständigenstatus zu zahlen ist, ist dreimal höher als der Bruttomindestlohn. (7.675,20 TL)

In den EU-Ländern beträgt die Visumgebühr ca. 240 €. Dieser Betrag kann aber je nach Konsulat variieren, bei dem der Antrag gestellt wird. Für genaue Auskunft über die gesetzlichen Gebühren setzen Sie sich bitte vor der Antragstellung mit dem  zuständigen Konsulat in Verbindung.

Bitte klicken Sie hier für detaillierte Auskunft über Arbeitserlaubnisanträge im Rahmen von häuslichen Betreuungs- bzw. Pflegediensten.

Einige Referenzen

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royalanka
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kınatics
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alenmot
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